Mein künstlerischer Werdegang

Portrait Seit 1996 war es mir möglich, meinen Neigungen und Bedürfnissen entsprechend bildkünstlerisch zu arbeiten. 2003 nahm ich intensiv an Studien in Menschendarstellung (insbesondere Akt) im Privatatelier von Prof. i. R. Günter H. Blecks, Kunstakademie Düsseldorf, teil. Im Laufe der Jahre wurde Prof. Blecks zu meinem Künstlerlehrer. Während dieser Zeit wurde ersichtlich, welche Bedeutung die Auslandsreisen für mich hatten, die ich in den Jahren zuvor unternommen hatte:

Studien in Afrika, Ägypten, Indien, Israel, Mexiko, Peru, und Thailand, Indonesien also in Länder, in denen die erwähnten Lebensprobleme im Alltag und in der Kunst offen thematisiert werden.

Prof. Dr. Walter Schrader, Kunstpreisträger der Stadt Paderborn wurde ebenfalls als Lehrer für mich sehr wichtig. Er äußerte sich zu meinen Arbeiten wie folgt:

“In ihren Bildern spiegelt sich die Erfahrung, dass Bildgestalten oft mehr mitteilen können als Worte, weil sich Bilder mit ihren Formen und Farben leichter mit seelischen Inhalten verbinden lassen, als festgelegte sprachliche Definitionen es erlauben. So erreichen ihre Bild-Inhalte – bei deren Betrachtung – oft tiefliegende seelische Bereiche, die sich der sprachlichen Formulierung entziehen und dennoch durch ein Bild ins Bewusstsein aufgenommen werden können. Mit den Bildvorgaben in ihrer Malerei kann sie den Betrachtern Ordnungsstrukturen anbieten, die sich auf wohltuende Weise in deren Lebensführung auszuwirken vermögen. Die wortlose Verständigung mittels der Bildgestalten geht tief und ist intensiv.”

2009 wurde für das Projekt der Universitäts- und Stadt-Bibliothek Köln der Titel „ANKOMMEN“ gewählt.

Ankommen hat viel zu tun mit Geburt, mit Leben – Ausdruck von Liebe, Leid und Schmerz -, aber auch mit „diesen Weg gehen“, weg/fort gehen, mit Ankommen, mit Sterben, mit Tod, mit der magischen und mit der mythischen Welt. Geburt und Tod sind Grundthemen des menschlichen Lebens. Mir geht es um ein Bewusstsein von innen her, das ist genau der Bewusstseinszustand, in dem ich bin, wenn ich mich im Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele befinde. Dann erst kann ich mich ganz der Kunst hingeben. Es handelt sich um alle Antriebe und Bilder, die in diesem Augenblick durch den eigenen Geist hindurchgehen. Das „Ich“ entwickelt sich zum „Selbst“, als eine Art Lotse, der mich durch das Leben leitet.

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