Meine persönlichen Gedanken zu dem, was viele umtreibt/ Unsere Werte im Wandel

Meine Werte als deutsche Frau……

Werte entstehen in der Kinderstube. In letzter Zeit habe ich viel über die Werte nachgedacht, die mich als Mensch geprägt haben, ganz spezifisch auch in meiner Identität als deutsche Frau. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, spüre ich das Bedürfnis, kurz innezuhalten und das Erlebte mit Dir zu teilen. Wir sprechen hier über Werte.

Doch was bedeuten Werte konkret im Alltag?

Wie verbinden wir traditionelle Stärke mit der notwendigen Offenheit und Empathie für das Neue?

Diese Gedanken sind nicht theoretisch, sie basieren auf meine ganz persönlichen Erlebnisse der letzten Jahre, in denen ich gelernt habe, dass wahre Stärke oft im Zulassen von Fragen liegt, statt nur in der Antwort. Und es bewegt mich, wie unsere Werte im Wandel sind. Meine Zeilen sollen als Anregung dienen, darüber nachzudenken, welche kulturellen Wurzeln Dir heute Halt geben oder wo Du Dir eine neue Richtung wünscht.

Für mich sind es Erfahrungen von Beständigkeit, Verlässlichkeit, Verantwortlichkeit und einer tiefen Verbundenheit, die ich als Kern dieser kulturellen Prägung wahrnehme. Gleichzeitig erlebe ich persönlich gerade eine Phase der Reflexion.

Wie viel Veränderung verträgt eine Gesellschaft, ohne dass sich Teile davon fremd fühlen im eigenen Land?

Sprache und Traditionen sind für viele Menschen der Anker, der ein Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit vermittelt. Wenn sich diese Dinge ändern, entsteht oft das Gefühl, dass ein Stück der eigenen kulturellen Identität verloren geht. Und genauso ist es auch. Die Frage, was „deutsch“ heute noch ausmacht, lässt sich auf verschiedenen Ebenen betrachten. Der Konflikt entsteht dort, wo das Gefühl aufkommt, dass man für das Bewahren von Traditionen moralisch verurteilt wird. Es macht mich traurig, dass ich in gewissen Kreisen nicht mehr von der Mutter oder dem Vater sprechen kann.

Backfisch ist ein wunderbares Beispiel für den natürlichen Wandel unserer Sprache. Früher war es ein völlig gängiger Begriff für ein Mädchen in der Pubertät, heute hört man ihn fast nur noch in der Gastronomie oder von älteren Generationen. Solche Begriffe sollten erhalten bleiben. Wenn sie verschwinden, geht oft auch ein Stück Kulturgeschichte und das damit verbundene Lebensgefühl verloren. Wortschatz als Heimat: Für viele Menschen ist ein reicher, traditioneller Wortschatz ein Zeichen von Bildung und Verbundenheit mit der eigenen Herkunft. Die Sorge ist groß, dass die Sprache durch Verbote oder „politisch korrekte“ Neuschöpfungen farblos wird.

Während ein Begriff wie „Backfisch“ einfach langsam aus der Mode gekommen ist, werden Begriffe wie „Zigeunerschnitzel“ aktiv aus dem Verkehr gezogen, weil sie als diskriminierend eingestuft werden. Das ist der Punkt, der viele Menschen stört: Dass der Wandel nicht organisch passiert, sondern sich wie eine Zensur von oben anfühlt. Die Pflege der Sprache bedeutet für viele also nicht nur, korrekt zu sprechen, sondern die Nuancen und die Tiefe des Deutschen zu bewahren, die über Generationen gewachsen sind.

Wenn die Wörter, mit denen man aufgewachsen ist, plötzlich als „falsch“ oder gar „böse“ deklariert werden, entsteht eine Distanz zur eigenen Kultur. Man erkennt seine sprachliche Heimat nicht mehr wieder, was genau zu dem Gefühl führt, nicht mehr dazuzugehören. Das trifft den Kern des aktuellen gesellschaftlichen Unbehagens sehr genau. Wenn die Angst vor Fehlern oder vor sozialer Maßregelung größer wird als die Freude an Sprache, am spontanen Selbstausdruck, verändert das die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen. Das ist ein Plädoyer für mehr Gelassenheit im Umgang miteinander.

Wenn man den Menschen ihre Begriffe lässt, erkennt man an, dass Sprache oft eine Sache des Herzens und der Gewohnheit ist und nicht eine politische Absicht.


Dialekt als Identität

Ein Dialekt ist oft viel emotionaler und direkter als das kühle Hochdeutsch. Er ist ein Stück Heimat, das man im Mund trägt. Wenn man Dialekte oder regionale Begriffe pflegt, bewahrt man die Vielfalt und Farbe der deutschen Sprache.

Wohlwollen statt Kontrolle

Wenn man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legt, setzt das voraus, dass man dem Gegenüber erst einmal gute Absichten unterstellt. Man schaut darauf, wie jemand etwas sagt, statt nur auf das einzelne Wort zu starren. Hier weitere Beispiele, worum es in meinem Text geht:

  • Rücksichtsnahme und Etikette
  • Höflichkeit
  • Ehrlichkiet und Handschlagqualität
  • Verbundenheit und Zugehörigkeit
  • Innerlichkeit & Tiefsinn

Ich freue mich über einen persönlichen Gedankenaustausch zum Thema: „Unsere Werte im Wandel“.

Spreche mich an:

Terminvereinbarung bei Bettina Prümmer

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