Wenn Lernen Stress verursacht ist Gehirnintegration gefragt

Leichter lernen mit Gewahr sein besonders bei Kindern

Kennen Sie Kinder, die beim Lernen nicht alle Fähigkeiten ausschöpfen? Verlieren Sie manchmal das Interesse am Lesen? Können Sie das gerade Gehörte oder Gelesene nicht wiedergeben? Ist die Rechtschreibung ein Problem?

Das alles sind Lernschwächen. Jeder von uns hat in irgendeinem Lernbereich blinde Flecken. Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit, einen leichten Weg zu finden, den Prozess des Lernens effektiver und freudiger zu gestalten? Die Antwort darauf lautet: „Ja“!

Die meisten Menschen finden sich lieber mit einer Einschränkung ab, als öffentlich zuzugeben, dass etwas nicht stimmt. Doch unser neurologisches System lässt keinen Zustand von Einschränkung zu. Was uns in die Sackgasse führt ist der emotionale Stress. Jede negative Emotion, die wir in Bezug auf uns selbst haben, stellt eine Belastung für unser System dar.  Durch das Kinesiologische Seelencoaching können wir das Selbstbild, das so viel Schmerz und Schwere hervorruft, leicht verändern.

Jedes Kind trägt in sich ein Bild, ein Symbol für das, was wir sind, was von uns erwartet wird und was wir selbst von uns erwarten. Dieses Selbstbild formen wir gemäß dem Gefühl, was wir von uns halten. Die DNA spielt dabei eine wesentliche Rolle. Sie legt zunächst mal die grundsätzliche Verhaltensmatrix fest. Probleme in der Gegenwart rühren von diesem Selbstbild und von unserem Glaubenssystem, das sich in der Vergangenheit auf Grund von Erfahrungen und Ereignissen formte. Übertragen auf lernen, leisten und Schulsystem heißt das, dass die Leistung eines Kindes von dem Selbstbild abhängt.

Die Klärung verleugneter Emotionen aus der Vergangenheit verändert unsere Zukunft. Wenn wir aufhören ein Thema zu verleugnen und ihm Ausdruck verleihen, ziehen wir auch nicht länger unerwünschte Erfahrungen an. Unerwünschte Erfahrungen kommen nur als Antwort auf etwas, das wir in uns selbst verleugnen.

Die Angewandte Kinesiologie spürt mit Hilfe des körpereigenen Rückmeldesystems Stressoren und unbewusste Blockaden aus der Vergangenheit auf. Diese hinderlichen neuronalen Muster werden entkoppelt hin zu einer Verankerung, neuer freier Wahlen. Dadurch eröffnet sich ein neuer Raum für Möglichkeiten des Denkens und Handelns.

Das regelmäßige Durchführen der Übungen über einen Zeitraum von 30 Tagen kann bei Kindern bemerkenswerte Veränderungen in schulischem Arbeiten und Verhalten führen.

Der Mensch kommt in einen guten Kontakt mit sich selbst. Und weil unsere gegenwärtigen Gefühle unsere Zukunft bestimmen, verändern wir damit auch die Zukunft. Mit Offenheit und Akzeptanz begegnen wir der tatsächlichen Lebenssituation und treffen klare Entscheidungen. Zudem fördert diese außergewöhnliche Methode das körperliche, emotionale und geistige Wohlbefinden.

Stress und Dyslexie

Die dominante Gehirnhälfte übernimmt das Verbalisieren. Sobald wir den Mund zum Sprechen öffnen, sind wir mit den Beschränkungen in der dominanten Gehirnhälfte und sämtlichen Emotionen ausgeliefert, die wir mit verbalen Konflikt in Verbindung bringen. In diesem Gehirnareal finden wir auch die Rechtfertigung dafür, warum wir nicht gut lesen, schreiben oder buchstabieren können. Alle Störungen im Lernablauf wurden durch emotionalen Stress in Form von Angst, Schmerz oder Angst vor Schmerz zur Zeit des Lernens hervorgerufen. Sowohl Anforderungen von anderen als auch Anforderungen, die Sie an sich selbst stellen, können enormen Stress verursachen.

Stellen Sie sich einen Säugling vor, der gerade seine Flasche bekommen hat und nun ruhig und zufrieden daliegt. Bevor er einschläft, gluckst und plappert er und gibt Primäre Sprachmuster von sich, während er Kopf, Augen und Arme in die Richtung bewegt, aus der ein Geräusch oder eine Bewegung kommt. In einem späteren Alter zeigt er dann genau auf dieses Objekt und im Alter von zwei Jahren benennt er es vielleicht schon. Jedenfalls geht dem Benennen das Glucksen und eine primäre motorische Reaktion voraus, die bei 80 % der Menschen auf der rechten Seite stattfindet. So ist Sprache ein Ausdruck motorischen Verhaltens.

Um herauszufinden, welche Gehirnhälfte vorwiegend an der Sprachfunktion beteiligt ist, besteht darin, eine Testperson mit dem Kinesiologischen Seelentest (Bode Memory) gleichzeitig verschiedene Wörter hören zu lassen, wobei ein Wort an das eine Ohr und das andere Wort an das andere Ohr gesendet wird. Alle Wortpaare können nicht mehr widergegeben werden, doch die meisten Rechtshänder geben die Worte, die an ihr rechtes Ohr gesendet wurden, deutlich wider. Das scheint damit zu tun zu haben, dass Signale vom rechten Ohr vorzugsweise in die linke Gehirnhälfte gesendet werden, die die Sprache kontrolliert.

Es gibt sehr gute Übungen wie z. B. die Überkreuzbewegung (gegenüberliegender/s Arm/Bein wechseln), die im Alltag gut eingebunden werden kann. Durch diese Übung halten Sie den Körper in Balance, der Verstand wird wachgerüttelt und körperlicher Stress, Erschöpfung und Muskelschmerzen nehmen ab. Vor allen Dingen helfen sie uns leistungsfähig zu bleiben, wenn wir unter Druck stehen. Dabei kann die Person Wörter buchstabieren, singen oder den Stundenplan aufsagen.

In der Welt der Gebärmutter neigt die Bewegung zur Ipsilateralität (gleicher Arm/ gleiches Bein). Das Kind wird mit dieser Tendenz geboren und nach der Geburt bleibt das ipsilaterale Muster über mehrere Entwicklungsstufen hinweg erhalten. Zuerst Greifen und Sichdehnen, dann von ipsilateralen Bewegungen zu Überkreuzmuster. Wenn ein Kind in seiner Entwicklung die Wandlung vom ursprünglich ipsilateralen Muster zum Überkreuzmuster nicht durchläuft, können sich Koordinationsprobleme mental und körperlich entwickeln. Für das sich entwickelnde Gehirn ist Krabbeln ein äußerst wichtiger Faktor, damit es den Wandel von Ipsilarteralmuster zum Überkreuzmuster vollziehen kann. Wenn ein Kleinkind krabbeln lernt, muss es Überkreuzbewegungen verwenden. Dies regt das Gehirn buchstäblich zur Bildung neurologischer Schaltwege an, die es beiden Gehirnhälften erlaben, kooperativ als Einheit zusammen zu arbeiten. Kinder, die nicht krabbelten, sondern auf dem Hosenboden rutschten, bis sie zu laufen begannen, entwickeln häufig irgendeine Form von Dyslexie – sie profitieren außerordentlich von Überkreuzübungen bis ins späte Alter.

Gedanken sind Gefühle und Gefühle können sich im Körper manifestieren

Der Körper erzeugt ein magnetisches Feld, das sich ständig verändert. Wenn ein Nerv entlang seiner Faser einen Impuls weiterleitet, spricht man von einem magnetischen Feld. Auch Blut ist Träger elektrischer Ladungen. Negatives Denken kann zur Bildung separater Molekülinseln in unseren Zellen führen. Die DNS kann verändert werden, um einen andern Körper zu erzeugen. Auf ähnliche Weise kann die Verdrängung, die durch Umwandlung von Gedanken in Zorn erzeugt wird, die DNS verändern und möglicherweise die Krebszellen vermehren. Ein alter Spruch sagt: „Gedanken sind Gefühle, und Gefühle können sich im Körper manifestieren!“

Wenn wir wählen zu wählen, üben wir unsere wirkliche Kraft als menschliches Wesen aus. Wir erheben uns damit über unser konditioniertes Glaubenssystem. Vieles ist auch eine Frage des Bewusstseins. Konflikte existieren allein in unseren Köpfen, nicht außerhalb. Jeder Konflikt, den wir in der Welt erleiden, ist immer nur ein Spiegel unserer inneren, ungelösten Konflikte. Welches Problem wir auch immer haben, alles existiert in unserem Gehirn. Doch in unserem Gehirn existiert auch Heilung. Damit ist eine balancierte Vorder- und Hinterhirnfunktion gemeint sowie Integration von dominanter und nicht-dominanter Gehirnhälfte. Sie können Defusion und Infundierung benutzen. Um sich selbst und Ihren Lieben jeden ersehnten Geisteszustand und jede Einstellung zu ermöglichen. Jeder abgelöste Stressor bedeutet einen Meilenstein auf dem der Selbsterkenntnis. Diese Meilensteine sind die größten Geschenke, die wir je bekommen. Sie geben uns Freiheit, lassen uns wählen zu wählen und bringen uns in die Leichtigkeit. Erst dann ist wirklich verantwortliches Handeln möglich.

In den sechziger Jahren betrachteten Mediziner erstmals diagnostizierte Zustände mit der Bezeichnung „Dyslexie“ und „Dyslektische Lernstörungen“ als Folge einer Schädigung des Gehirns. Kinder, die Buchstaben oder Zeichen vertauschten oder nicht erfassen konnten, wurden als gehirngeschädigt abgeschrieben.

In den siebziger Jahren konnten die betroffenen aufgrund neuer Gehirnforschungsergebnisse neue Hoffnung schöpfen. Die Theorie der Gehirnschädigung wurde zugunsten der Theorie eines Mangels an erlernter Koordination in der frühesten Kindheit verworfen. Mit der Zunahme an integrierter Funktion machten viele Schüler verblüffende Fortschritte, sowohl in ihrer Lernfähigkeit als auch in ihrer Fähigkeit, mit ihren Emotionen umzugehen.

In den achtziger Jahren entwickelten Forscher eine völlig neue Theorie: Die eigentliche Ursache von Lernstörungen sei mangelnde Integration von rechter und linker Gehirnhälfte. Das Wissen über die beiden Gehirnhälften breitete sich rasch aus. Man konzentrierte sich bewusst auf gesteuerte Aktivität der rechten Gehirnhälfte.

Tatsächlich ist die Ursache für Dyslexie sehr selten eine Schädigung des Gehirns, die Sprache oder Verständnis beeinflusst. Weit häufiger spielt eine Kommunikationsstörung zwischen rechter und linker Hemnisphäre eine entscheidende Rolle. Aber in fast allen Fällen resultieren Lernstörungen aus emotionalem Stress während des Lernens, dass sich das Individuum als Folge seiner Angst oder Schmerz selbst einen blinden Fleck in Bezug auf bestimmte Lernfähigkeiten einprogrammiert. Meist ist die Ursache eine Verleugnung der Lernfähigkeit in einem bestimmten Bereich der Lebenserfahrung. Das Ergebnis heißt: „Keine Wahl“. Es handelt sich also einfach um eine neurologische Funktion, keinesfalls um eine Fehlfunktion oder Störung.

Es ist allgemein bekannt, dass die meisten Legastheniker erstaunlich kreativ werden, wenn es darum geht, mit ihrem Problem umzugehen. Diese Verhaltensweise trägt nicht dazu bei, die Situation zu verbessern. Hier entwickelt sich ein Muster: „Ich finde mich mit der Einschränkung ab!“ Jetzt wird es Zeit, die damals beteiligten Gedächtnisneuronen zu aktivieren, damit die negative Emotion abgelöst werden kann. Die Altersrezession deckt auf, an welchem Punkt auf der Zeitlinie die emotionale Ladung mit der Wahrnehmung verknüpft wurde. Dabei ist es wichtig, eine Motivation zu haben.

Wählen zu wählen ist der Computerbefehl an das dominante Gehirn, als Ganzes zu funktionieren. Die nicht-dominante Gehirnhälfte trägt die Verantwortung für unsere visuelle Erinnerung, künstlerischen Fähigkeiten, für Rhythmus und Körperbewusstsein. Sie beurteilt nicht, verfügt über keine Sprachzentren und ist jederzeit verfügbar. Sie integriert auch sämtliche Körperbewegungen und Muskelaktivitäten.

Dieses Wissen sollte uns inspirieren, so oft wie möglich im dominanten Vorderhirn zu bleiben, insbesondere unter Stresseinwirkung. Keiner brachte uns bei, wie unser Nervensystem funktioniert und was man tun muss, um es uns besser gehen zu lassen. Doch jeder emotionale Stress kann abgelöst werden. Der Abbau von Stress setzt jedoch voraus, dass wir bemerken, dass wir unter Stress stehen, seine Ursache herausfinden und uns eingestehen, in welcher Weise er uns beeinflusst hat.

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